
Wir haben kürzlich einer großen Aluminiumextrudieranlage dabei geholfen, ein Problem zu beseitigen, das bereits seit sechs Monaten bestand: Die Profile erhielten eine ungleichmäßige Härte. Das Problem lag darin, dass die Wärme nicht gleichmäßig verteilt wurde. Die Lösung? Eine zertifizierte Infrarotheizlampe, die auf einem Kurzwellenhalogendesign basiert.
Wir haben diese Lampe als Kurzwellen-Infrarot-Halogeenlampe konstruiert – das bedeutet, sie ist für hohe Hitzeintensitäten geeignet und reagiert schnell. Sie arbeitet mit 400 V, leistet 2500 W und nutzt dazu einen 300-mm-langen Quarzrohr. Dadurch entsteht eine hohe Wärmestärke in einem kleinen Raum. In der Praxis bedeutet das, dass die Temperatur schnell an den gewünschten Stellen ansteigt.
Die Länge von 300 mm wurde nicht zufällig gewählt. Sie entspricht den üblichen Beschichtungsbereichen in den Extrusionslinien. Dadurch wird eine gleichmäßige Verteilung der Wärme gewährleistet, ohne dass die Anlage unnötig kompliziert wird. Der Betrieb mit 400 V sorgt dafür, dass der Stromverbrauch geringer ist als bei Niedervolt-Lösungen. Allerdings muss die Anlage entsprechend für dieses Spannungsniveau ausgestattet werden.
Das Halogenelement befindet sich innerhalb eines Quarzrohrs, das Wärmeschläge aushält und eine konstante Leistung liefert, selbst wenn die Lampe ein- und ausgeschaltet wird. Das Rohr ist mit einer Schicht versehen, die die Infrarotenergie auf das gewünschte Wellenlängenband lenkt. Dadurch wird mehr Wärme vom Aluminium aufgenommen, während weniger Energie verschwendet wird.
Der R7s-Anschluss ist mehr als nur eine praktische Lösung. Es handelt sich um eine standardisierte Zweipolanschlussleitung, die es ermöglicht, die Lampen einfach auszutauschen. Er bietet eine schnelle Befestigung, eine zuverlässige Ausrichtung und reduziert die Stillstandszeiten bei Wartungsarbeiten.
Auf der Produktionsfläche macht diese Lösung wirklich einen Unterschied. Es wird eine wiederholbare Härtebildung bei komplexen Profilen erreicht – solche, bei denen früher eine ungleichmäßige Härte auftrat. Die schnelle Reaktion der Lampe ermöglicht eine präzise Kontrolle über die Behandlungsdauer, sodass man schneller arbeiten kann, ohne dass die dünnen Bereiche überhitzt werden.
Außerdem kann diese Lampe direkt als Ersatz für Standard-R7s-Lampen verwendet werden. Man muss also nicht die ganze Trocknungsstation umbauen.
Es gibt jedoch einen Nachteil: Bei einer Leistung von 2500 W ist eine ordentliche Kühlung sowie eine effektive Wärmedämmung notwendig. Planen Sie den Luftstrom und die Montageabstände im Voraus – andernfalls entstehen immer noch Hotspots.