
Überlegen Sie, Ihre Pulverbeschichtungsanlage zu aktualisieren? Hier ist die Wahrheit über IR-Elemente.
Seien wir ehrlich: Alte Pulverbeschichtungsanlagen sind ein echtes Problem. Sie verbrauchen viel Strom und hinterlassen ungleichmäßig geformte Beschichtungen – was dazu führt, dass man die Arbeit noch einmal durchführen muss.
Viele Betreiber glauben, dass die einfachste Lösung darin besteht, einfach neue Infrarot-Elemente einzubauen. Das klingt nach einer einfachen Lösung. Doch bevor Sie etwas unternehmen, sollten Sie ein paar Dinge bedenken.
Der Temperaturfaktor
Wenn Sie alte Lampen durch hochdichte Kurzwellen- oder Mittelwellenelemente ersetzen, ändert sich die Art und Weise, wie die Wärme auf die zu beschichtenden Teile wirkt. Wenn Sie von Standardquarzlampen auf Halogenlampen wechseln, heizen sich die Teile sehr schnell auf. Dadurch erreichen sie die erforderliche Temperatur schneller – was dazu führt, dass Sie Zeit sparen können. Das ist eine große Erleichterung, besonders wenn man nicht ständig darauf warten muss, bis der Ofen seine Arbeit erledigt hat.
Die „versteckte“ Falle
Man kann nicht einfach nur die Leistung der Elemente anpassen und schon ist alles in Ordnung. Man muss auch die Reflektoren berücksichtigen. Neue Elemente strahlen viel Energie ab. Wenn die Reflektoren beschädigt, oxidiert oder einfach schmutzig sind, können sie die Wärme nicht zurück auf die zu beschichtenden Teile lenken. Stattdessen wird Geld für die Erwärmung der Wände des Tunnels ausgegeben. Ich habe das bereits viele Male erlebt: Die Leute ersetzen die Elemente, vernachlässigen aber die Reflektoren. Dadurch entsteht nur eine geringfügige Steigerung der Produktivität – vielleicht 10% oder 15%. Wenn Sie eine wirklich große Steigerung der Produktivität erreichen möchten, müssen Sie sicherstellen, dass die gesamte thermische Anlage ordnungsgemäß funktioniert.
Das elektrische Problem
Außerdem gibt es noch das Problem mit der Elektrik. Elemente mit höherer Leistung ziehen mehr Strom – besonders zu Beginn ihrer Nutzung. Wenn Ihr elektrisches System bereits am Limit ist, werden die Sicherungen ständig auslösen. Das ist sicherlich nicht die gewünschte Steigerung der Produktivität.
Ein „Ersatzteil“, das problemlos eingebaut werden kann, ist natürlich gut – vorausgesetzt, die Abmessungen und die Spannung passen zu Ihren aktuellen Steuergeräten. Aber wenn Sie langfristig Energie sparen wollen, indem Sie von 220V auf 380V wechseln, müssen Sie die Heizanlagen neu verdrahten.
Es handelt sich dabei um eine schwierige Entscheidung. Sie müssen abwägen, ob die Anfangskosten für die Elektrik die Einsparungen bei den monatlichen Stromkosten wert sind.